Stil-Statement: Natürlich schön eingerichtet

Stil-Statement: Natürlich schön eingerichtet

Die Natur bietet Ruhe und Entspannung. Wir können uns bei der Einrichtung an ihrer schlichten Schönheit orientieren, damit wir uns drinnen genauso wohl fühlen wie draußen. Natürliche Materialien und Farben verleihen Räumen eine ausgeglichene Atmosphäre, sie wirken hell und einladend. Fließende Formen und wechselnde Materialstrukturen gehören dazu, ganz wie in der Natur. Dekoriert wird mit Pflanzen oder recycelten beziehungsweise selbstgemachten Objekten. So lebt man auch drinnen im Einklang mit der Natur.

Und so setzt man es um …

Schritt 1

Die Farben der Natur wirken beruhigend. Es gibt viele Braun- und Beige-Nuancen. Auch das Grau von Steinen und Sand zieht uns an, ebenso das Blau des Himmels und Wassers sowie natürlich das Grün der Pflanzen. Aufgelockert wird die Ruhe und Entspannung, genau wie in der Natur, durch den einen oder anderen kräftigen Farbklecks, draußen in Form von Blumen, drinnen in Form von Accessoires. Wir beginnen also mit einer Basis in Naturtönen, wie sanftem Weiß, Grau, Beige, Braun und ab und zu ein wenig Schwarz. Grün und Blau oder andere kräftige Töne sorgen für die nötige Spannung und setzen Akzente.

Stijlsignalement: Natural vibes

Schritt 2

Bei einer natürlich gestalteten Einrichtung spielt Holz selbstverständlich eine zentrale Rolle. Es ist robust und besitzt vor allem im unbehandelten Zustand Charakter. Korb- oder Rattanmöbel sind immer in Mode, vor allem bei Stühlen. Sie wirken leicht und bilden so einen Gegensatz zum Holz. Ein weiteres natürliches und pflegeleichtes Material ist Sisal, beliebt für (runde) Teppiche oder Treppenbeläge. Naturstein, Beton und Stahl verleihen dem Ensemble Coolness.

Schritt 3

Naturgewebe aus Wolle oder Leinen bringen ebenfalls ‘natural vibes’ ins Haus. Leinen eignet sich perfekt für Vorhänge, zum Beispiel ganz passend in Flachsblau, dem pudrigen Blau der Leinblüte. Eine schöne Wolldecke peppt das Sofa auf, ein Schaffell den Boden. Wichtig ist, verschiedene Materialstrukturen zu mischen, damit das Auge Abwechslung hat. Die Naturfarben sorgen dafür, dass die Gesamtwirkung ruhig bleibt.

Schritt 4

Natur ist geordnete Unordnung. Alles darf draufloswachsen, nichts ist rechteckig, und doch strahlt die Landschaft Ruhe aus. Davon können wir lernen. Eine natürlich wirkende Einrichtung darf etwas Ungezwungenes und Spielerisches haben. Runde, fließende Formen werden mit geraden kombiniert. Verschiedene Beistelltische können einen wuchtigen Wohnzimmertisch ersetzen, die Stühle am Esstisch müssen nicht identisch sein.

Stijlsignalement: Natural vibes

Schritt 5

Wählen Sie nachhaltige Möbel und Accessoires: hübsche Vasen aus recyceltem Glas, Restholz für ein Schneidbrett in der Küche, ein Vintage-Service, auf dem Flohmarkt zusammengesucht. Nicht zu vergessen ein Keramiktopf mit einer großen Zimmerpflanze, ein Ast, den man vom Spaziergang mitgebracht hat, oder ein üppiger Strauß selbst gepflückter Blumen. Fehlt nur noch ein Korb für Kaminholz oder ein (selbst geknüpfter) Wandteppich.

 

Muster sollte man zurückhaltend einsetzen, sie stecken schon in der Struktur der verwendeten Materialien: in der Maserung des Holzes und der Natursteine oder den Wolken des Betonbodens. Möchte man doch ein Motiv einfügen, passen solche, die von Pflanzen oder Tieren inspiriert sind. Schließlich wollen wir so viel Natur wie möglich ins Haus holen!

Stil-Statement: Pretty in pastel

Schmeichelnd, wohnlich, hell und freundlich. Im Sommer möchten wir uns mit Farben umgeben, die Laune machen. Mancher wählt einen Knalleffekt, doch die meisten gehen es etwas ruhiger an und entscheiden sich für eine pudrige Pastellnuance mit der Wirkung einer sanften Umarmung, wenn man nach Hause kommt. Dazu passen weiche Stoffe und Naturmaterialien wie helles Holz, für einen skandinavischen Touch. Das Design pastellfarbener Elemente bevorzugt runde Formen und fließende Linien, ein bisschen 50ies, ein Hauch Nostalgie. Adieu Tristesse, hallo sonniger Optimismus! Pretty in pastel, oh la la!

Wie setze ich das um?
Schritt 1
Im Sommer haben wir es gern frisch und luftig im Haus. Pastelltöne sorgen für Gemütlichkeit und sind dabei hell und stimulierend, quasi ‘the best of both worlds’. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wand in einer sanften Lieblingsfarbe? Was macht dich glücklich? Zartes Orange, Rosa oder Gelb? Oder ein helles Grün, Blau oder Lila? Wähle eine Hauptfarbe und variiere sie in diversen Schattierungen. Oder kombiniere sie mit einem anderen Farbakzent, etwas kräftiger oder auch in Pastell. Schon beim Aussuchen bekommt man gute Laune!

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Schritt 2
Zu Pastellfarben passen alle möglichen Materialien. Pastell mildert die harte, robuste Wirkung von Beton oder schwarzem Stahl. Wer viele Schätzchen vom Flohmarkt besitzt, kann sie mit Pastell optimal in Szene setzen, und das helle Holz des skandinavischen Stils harmoniert sowieso perfekt mit Pastelltönen. Das geschwungene Design der 1950er Jahre ruft geradezu nach Pastell, denn diese Objekte vereinen oft verschiedene Materialien wie Glas, Holz, Kunststoff und glänzendes Metall – Pastell passt zu allen.

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Schritt 3
Wir haben unsere Lieblingsnuancen gewählt und sie mit den Materialien kombiniert, die uns am meisten ansprechen. Jetzt heißt es, für Komfort zu sorgen, und zwar mit Stoffen. Weiche Plaids oder mehrere Kissen auf dem Sofa können den richtigen Akzent verleihen. Und die Vorhänge? Sie fallen leicht an beiden Seiten des Fensters herab. Ein hübscher Wandteppich kann für einen weiteren weichen Akzent sorgen.

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Schritt 4
Wo kämen wir hin, wenn wir beim Einrichten nicht auch praktisch denken würden? Denn Möbel sollten vor allem funktional sein und ihren Zweck erfüllen. Die Form folgt der Funktion. Ein Minimum an Dekoration und fließenden Linien, zum Beispiel gerundete Füße an der Kommode oder dem Sofa. Oder einen oder mehrere Wohnzimmertische mit organischen Formen, oder Beleuchtung, die durch runde Effekte spielerisch wirkt. Die Sanftheit von Pastell wird von fließenden Formen zusätzlich betont.

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Schritt 5
Accessoires runden eine Einrichtung ab und dürfen beim ‘Pretty in pastel’-Look nicht zu kurz kommen. Ein sommerlicher Blumenstrauß setzt einen frischen Akzent. Auch Pflanzen bringen Leben in den Raum, und Übertöpfe gibt es in allen Nuancen und Formen. Accessoires mit Goldakzenten oder Vintage-Glasobjekte fügen sich perfekt in diese harmonische Umgebung ein.

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Schritt 6
Ein Vintage-Teppich mit verblasstem Motiv findet hier seinen Platz. Streifen, Punkte oder andere Muster, wie das populäre Sechseck, sorgen für zusätzliche Spannung. Auch die Natur bietet reichlich Inspiration. Designs mit Pflanzen oder Blumen sind oh so ‘Pretty in pastel’.

Stiltipps: starkes Duo Schwarz & Weiß

Ein perfektes Paar: Schwarz und Weiß

Jeder braucht Ruhe, und der beste Ort, um abzuschalten, ist zuhause. Die Hektik des Alltags bleibt draußen und wir laden den Akku auf, damit wir den nächsten Tag wieder voll positiver Energie angehen können. Entsprechend entspannt und komfortabel kann man sich einrichten: mit klaren Formen, natürlichen Materialien und weichen Stoffen. Auch die Farbe Weiß strahlt Ruhe aus. Am besten kommt sie zur Geltung, wenn man sie mit ihrem Gegenteil kombiniert, Schwarz. Ein ebenso schlichtes wie überzeugendes Gespann. Noch hier und da ein ausgefallenes Detail, damit es nicht langweilig wird. Ein reduzierter, frischer Stil, der zum Frühjahr passt.

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Umsetzung

Schritt 1
Luftiges Weiß und elegantes Schwarz, zusammen ein Klassiker. Weiß reflektiert die Frühlingssonne und bringt die Räume wieder zum Strahlen, es sollte also dominieren: an den Wänden, an der Decke, hier und da ein weißes Möbelstück. Auch der Boden sollte hell bleiben. Hellgrauer Wohnbeton eignet sich ebenso wie eine helle Holzsorte. Schwarze Akzente bei Möbeln, Stoffen und Accessoires sorgen für Ausgleich und ein wenig Spannung.

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Schritt 2
Natürliche Materialien dämpfen den Kontrast von Schwarz und Weiß. Ein Ledersessel in einem warmen Cognacton beispielsweise, oder ein Rattankorb, zugleich ein praktisches Aufbewahrungselement. Ein robuster Holzboden bildet eine solide Basis, Accessoires in Kupfer, Messing oder Gold setzen warme Akzente.

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Schritt 3
Stoffe aus Naturmaterialien sorgen für den nötigen Komfort. Wolle, Seide oder Leinen sind angenehm auf der Haut und fürs Auge. Außerdem besitzen sie unterschiedliche Strukturen und bringen so Abwechslung in die Einrichtung. Ein puristischer Stil wirkt nämlich erst richtig, wenn man mit Materialien spielt. Das Motto lautet ‘mix and match’, das heißt geschickt kombinieren. Sofakissen oder Vorhänge bringen Tiefe in den Raum und machen ihn wohnlicher.

Schritt 4
Weniger ist oft mehr, das gilt auch für schwarz-weiße Einrichtungen. Die Formen sollten klar sein, zum Beispiel das Sofa rechteckig, der Tisch rund. Die Accessoires dürfen dann ruhig eine andere geometrische Form haben, beispielsweise sechs- oder dreieckig sein. So ergibt sich ein aufgeräumtes Bild, das gleichzeitig Kontraste und somit Spannung aufweist.

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Schritt 5
Accessoires dürfen bei einer schwarz-weißen Einrichtung nicht fehlen. Im Frühling sehnen wir uns nach frischem Grün. Zimmerpflanzen oder ein bunter Blumenstrauß bringen Leben in einen ansonsten ruhig gehaltenen Raum. Ein blühender Zweig aus dem Garten in einer Vintage-Vase in zartem Pastell – ein unwiderstehliches Duo.

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Schritt 6
Grafisches Linienspiel verleiht der Einrichtung eine zusätzliche Dimension. Schwarz und Weiß eignen sich dazu perfekt, allein der Kontrast ist ein Blickfang. Ob Streifenmuster auf einem Kissen oder Rauten auf dem Teppich, ein geometrisches Motiv peppt eine minimalistische schwarz-weiße Einrichtung auf.

Ein Rückzugsort im Hügelland

Geduld und Liebe zum Detail. Wenn man den alten Fachwerkbauernhof von Lean und Fred Brauers betritt, wird man sofort von einer gemütlichen Atmosphäre umarmt und entspannt sich. Man fühlt, dass daran mit viel Liebe gearbeitet wurde.

Vor fünf Jahren kam Lean für einen Raumaufteilungs-Workshop zum Wohnboulevard in Heerlen. „Den Pellet-Ofen habe ich auf dem Plan hin- und hergeschoben, in die Ecke, in die Raummitte, nie passte es. Auch die Kücheneinrichtung zog mehrmals von links nach rechts um. Die Einrichterinnen Thy-Thy van der Lende und Petra Lejeune hatten die Idee, eine Kochinsel anzulegen. Dann konnte auch die Nische dahinter funktional gestaltet werden. Eine gute Lösung, auf einmal fand alles seinen passenden Platz, auch der Ofen, der jetzt an zentraler Stelle zwischen Ess- und Sitzecke steht. Es macht schon was aus, wenn jemand mit einem frischen, professionellen Blick auf den Plan schaut. Jetzt ist alles stimmig. Und wenn die Einteilung stimmt, kann man in Ruhe weiterarbeiten.“

der Küche   Badezimmer   Schrank   Schlafzimmer

Komfortabel

Lean und Fred machten alles selbst. „Nach Feierabend machten wir uns in Ruhe an die Arbeit. Mir hat die Zeit des Umbaus gut gefallen. Wir haben Ideen gesammelt und uns passende Lösungen ausgedacht. Ich habe das Glück, dass Fred praktisch veranlagt ist. Alles, was ich mir ausdachte, setzte er in Ruhe um. Manchmal begaben wir uns auf die Suche nach geeigneten Materialen. Wir verwenden Dinge gern wieder. So rief mein Vater mich an, um mir mitzuteilen, dass das Dach der Kirche in Genhout neu gemacht wird. Ob ich denn die Schieferplatten brauchen könnte? Mir gefällt das Material sehr, und dann hat es auch noch eine persönliche Geschichte, ich wurde nämlich in Genhout geboren. Die Schieferplatten finden sich also hier im Haus wieder, zum Beispiel als Wandverkleidung an der Nische in der Küche. Es hat fünf Jahre gedauert, doch weil wir hier wohnen, ließ sich das gut einrichten. Dann erledigt man mal eben schnell eine Arbeit. Die Räume werden aktuell als Ferienwohnung genutzt, seit April vermieten wir sie. Doch die Wohnung ist so angelegt, dass wir hier bald selbst wohnen können, alles ebenerdig und mit allem Komfort ausgestattet. Hier können wir gut alt werden.“

Ausreichend Lichteinfall

„Ideen kommen nach und nach“, fährt Lean fort. „So haben wir an einer Stelle eine Schiebetür gewählt, weil das viel praktischer war. Die Holzbretter an der Bettrückwand sind alle aus Ästen, die wir selbst zugesägt haben und die so eine gute Verwendung finden – das gefällt mir.“ Das Bleiglas hat Lean selbst gestaltet. „Ein Kurs und viel Geduld, doch dann hat man auch ein tolles Ergebnis.“ Bei einem alten Fachwerkhaus von 1800 muss man dem Licht besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Fenster sind nicht allzu groß, und die Lehmwände reflektieren das Licht nicht so stark wie eine glatt verputzte weiße Wand. „Wir haben das so gelöst, dass wir hier und da Oberlichter eingebaut haben. Eine Glasplatte im Boden im ersten Stock lässt das Licht von oben in den Raum darunter fallen. Und in eine Zwischenwand haben wir einen kleinen alten Fensterrahmen aus Eisen eingebaut, auch dadurch kann Licht fallen. Die Treppe in den obersten Stock ist offen gestaltet, sodass das Licht sogar von ganz oben bis nach ganz unten zum Eingang gelangt. Licht ist Leben. Die Räume wirken so warm und gemütlich, aber gleichzeitig hell und luftig.“

Schlafzimmer   Waschbecken   Treppe

Magazin THUIS – Wohninspiration in Limburg

Wer mehr über den Umbau der Fachwerkwohnung von Lean und Fred lesen möchte, findet die Tipps unserer Einrichterin Petra Lejeune in unserem neuen Magazin THUIS.

8 Schritte beim Einrichten deiner Studentenwohnung

[vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]Wenn man an die Uni wechselt, kommt meist auch die Zeit der ersten eigenen Wohnung, nach dem Motto: Klein, aber mein! Natürlich möchte man sie möglichst so einrichten, dass man sich wohl fühlt. Hier ein Stufenplan, der auch praktische Aspekte berücksichtigt.

Studenten sind noch keine Einrichtungsprofis und bringen auch noch nicht viel für die neue Wohnung mit. Das über die Jahre mitgewachsene Teenagerzimmer bei den Eltern hat ausgedient, es beginnt eine neue Lebensphase, man lernt neue Leute kennen. Oft bildet sich in dieser Zeit ein persönlicher Stil heraus. Aber die nötigen Einrichtungstricks hat man noch nicht drauf, genausowenig das manchmal nötige handwerkliche Können. Daher beginnen wir mit unseren Einrichtungstipps ganz am Anfang.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=”4024″ img_size=”full” alignment=”center” css_animation=”fadeIn”][vc_empty_space][vc_column_text]

Schritt 1: Einen Plan anfertigen

Ideen entstehen im Kopf und werden dann zunächst auf Papier gebracht. So erhalten sie eine konkrete Form und man erkennt, was machbar ist. Ein Grundriss des Raumes auf weißem oder kariertem Papier im Maßstab 1:20 verleiht eine Vorstellung von den Möglichkeiten. Dazu misst man den Raum vorher aus. 1 cm auf dem Blatt entspricht 20 cm im Raum. Fenster, Türen, Heizkörper, Steckdosen, Lichtschalter, Lampenanschlüsse und andere feste Elemente wie ein Herd oder Waschbecken müssen eingezeichnet werden. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, in welche Richtung sich die Tür öffnet sowie, welchen Platz sie beim Aufschwingen benötigt. Damit steht die Basis – der kreative Teil kann beginnen.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”4027″ img_size=”full” css_animation=”fadeIn”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]

Schritt 2: Welche Möbel kommen hinein?

Anschließend überlegt man, was man im Zimmer braucht. Ein Bett, ein Kleiderschrank, ein Schreibtisch und ein Stuhl gehören meist dazu. Vielleicht noch ein Esstisch, ein Sofa, ein Bücherregal oder ein anderes Möbelstück nach Wunsch. Die Möbel, die aus dem alten Zimmer mitkommen, zeichnet man auf Papier, ebenfalls im Maßstab 1:20, und schneidet sie anschließend aus. Für die Möbel, die noch dazukommen, nimmt man ein Standardmaß. Die ausgeschnittenen Zeichnungen schiebt man hin und her, bis sich die optimale Position herausbildet. Zu achten ist auf Laufwege und Bewegungsfreiheit. Passt alles hinein? Prima!

 

Schritt 3: Den Platz gut nutzen

Die erste Wohnung ist meist nicht sehr groß und Platz knapp. Für den Anfang daher nicht zu massiven Möbeln greifen, sie wirken zu wuchtig und lassen das Zimmer noch kleiner erscheinen. Eine raumsparende Lösung sind multifunktionale Möbel. Auf einem Schlafsofa kann man tagsüber sitzen und nachts schlafen. An einem Esstisch kann man auch arbeiten, wenn das Geschirr weggeräumt ist, oder essen, wenn die Bücher weggeräumt sind.

 

Schritt 4: In die Höhe gehen

Man sollte den Raum auch in der kompletten Höhe nutzen, beispielsweise mit einem Hochbett, durch das eine weitere Etage entsteht. Viele Altbauten in Innenstädten haben noch sehr hohe Decken. Kommt man in diesen Genuss, sollte man etwas daraus machen. Bei einem Zimmer von normaler Höhe kann schon ein halbhohes Bett etwas bringen. Darunter ist immer noch Platz für Schubladen oder ein kleines Bücherregal.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”4029″ img_size=”full” css_animation=”fadeIn”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]

Schritt 5: Stauraum schaffen

Ein aufgeräumtes Zimmer wirkt größer und geräumiger. Natürlich verlangt das ein wenig Disziplin, aber mit guten Aufbewahrungslösungen kann es sogar Spaß machen. Auch hier ist Kreativität gefragt. Zuerst sollte man überlegen, an welchem Ort man welche Arbeiten vornimmt. Dort ist der richtige Platz für das notwendige Zubehör. Lebt man in einer WG, kann man die passenden Objekte in den Gemeinschaftsräumen unterbringen, zum Beispiel Töpfe in der Küche. Den Platz unter dem Bett kann man gut mit Boxen auf Rädern nutzen. So ist alles schnell zur Hand.

 

Schritt 6: Schöne Dinge für wenig Geld

Typischerweise steht einem für die erste Wohnung noch nicht so viel Geld zur Verfügung. Trotzdem möchte man es gemütlich haben. Oft kommen Familie und Freunde zu Hilfe: Eine Nachfrage, welche Möbel sie nicht mehr nutzen, kann sich lohnen. Vielleicht kommt ein schöner alter Esstisch oder Schrank zum Vorschein, der frisch lackiert zum Hingucker wird. Geeignete Farben gibt es in allen Nuancen! Wer eine kreative Ader hat, kann aus zerschlagenen alten Fliesen ein schönes Mosaik auf der Tischplatte anfertigen. Ein düsteres Bücherregal kann man mit Stoff oder Papier auskleiden. Ein moderner, individueller Look, der nicht das Budget sprengt![/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”4032″ img_size=”full” css_animation=”fadeIn”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]

Schritt 7: Weg mit den alten Teppichen!

Der Bodenbelag ist meist eine teure Investition. Doch bevor man sich in Unkosten stürzt, sollte man erst einmal nachschauen, was sich unter der verschlissenen Auslegewahre befindet. Mit etwas Glück kommt ein vergessener massiver Holzboden zum Vorschein, den man durch Polieren oder Streichen wieder auf Vordermann bringen kann. Für kleine Wohnungen bietet es sich auch an, nach günstigen Restbeständen Ausschau zu halten, sei es Laminat oder ein anderes Material wie Linoleum oder Kiefernholz. Vielleicht hilft ein handwerklich begabter Freund beim Verlegen. Die Leisten sollten in jedem Fall die Farbe des Bodens haben, so wirkt der Raum größer.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”4033″ img_size=”full” css_animation=”fadeIn”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]

Schritt 8: Wie wirkt der Raum größer?

Farbe spielt immer eine Rolle, wenn ein Raum größer erscheinen soll. Die Regel lautet: Je heller die Farbe, desto größer wirkt der Raum. Auch kühle Farben wie Blau wirken raumvergrößernd, wohingegen warme Töne wie Rot den Raum optisch verkleinern. Mit Spiegeln kann man tolle Effekte schaffen, vor allem, wenn sie bis zum Boden gehen. Der Raum wirkt dann an der Stelle doppelt so groß. Ein großes Foto oder eine Fototapete mit räumlicher Tiefe erweitern den Raum ebenfalls um eine Dimension. Genügend Tricks also, damit die Wohnung imposanter wird.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row]